SWISS Miles & More Platinum: Der ultimative Kreditkarten-Guide

Wer viel reist, kennt das Problem: Meilen sammeln sich langsam an, verfallen plötzlich, und die Versicherungen der Standard-Kreditkarte reichen nicht aus. Frustrierend.

Anúncios

Wer viel reist, kennt das Problem: Meilen sammeln sich langsam an, verfallen plötzlich, und die Versicherungen der Standard-Kreditkarte reichen nicht aus. Frustrierend.

Die SWISS Miles & More Platinum verspricht hier Abhilfe. Ein Kartenduo, das nicht nur aggressive Sammelraten bietet, sondern auch First Class Check-in und umfassende Versicherungen bis 1’000’000 CHF. Klingt verlockend. Aber rechtfertigt das wirklich die stolze Jahresgebühr von 700 Franken?

Anúncios

Cartões

Mehr über Kreditkarten

Im Folgenden teilen wir Artikel zu diesem Thema. Lesen Sie weiter: *Sie bleiben auf derselben Website

In diesem Guide zeige ich Ihnen genau, für wen sich diese Premium-Kreditkarte lohnt und wann Sie besser zur Gold oder Classic Variante greifen sollten. Keine Marketing-Floskeln – nur handfeste Zahlen und praktische Erfahrungen.

Sie erfahren alles über die Sammelraten (bis zu 2,4 Meilen pro 2 CHF), die sieben wichtigsten Versicherungen, den SIXT Platinum Status und die versteckten Kosten. Plus: Ein Rechenbeispiel, ab welchem Jahresumsatz sich das Upgrade von Gold zu Platinum tatsächlich rechnet.

Anúncios

Spoiler: Es ist weniger, als Sie denken. Bereit? Dann tauchen wir ein.

Was macht die SWISS Miles & More Platinum besonders?

Fangen wir mit den Basics an. Die SWISS Miles & More Platinum ist kein einzelner Kartentyp – Sie erhalten ein Kartenduo bestehend aus American Express Platinum und Mastercard World Platinum. Beide Karten teilen sich dieselbe Jahresgebühr. Clever.

Anúncios

Warum ein Duo? Die Akzeptanz. Während American Express in der Schweiz bei grösseren Händlern funktioniert, gibt es immer noch Lücken – besonders bei kleineren Geschäften oder im Ausland.

Die Mastercard springt dort ein. Und hier wird es interessant: Die Sammelraten unterscheiden sich massiv zwischen beiden Karten.

Anúncios

Mit der American Express sammeln Sie 2,4 Prämienmeilen pro 2 CHF Umsatz. Das entspricht 1,2 Meilen pro Franken – eine der höchsten Raten auf dem Schweizer Markt. Die Mastercard hingegen bringt nur 1 Meile pro 2 CHF (0,5 Meilen pro Franken). Drastischer Unterschied.

Meine Empfehlung aus der Praxis: Nutzen Sie die AMEX wann immer möglich für grössere Ausgaben wie Hotelbuchungen, Flüge oder Online-Shopping. Die Mastercard bleibt als Backup in der Tasche für die Momente, wo AMEX nicht akzeptiert wird.

Ein Rechenbeispiel verdeutlicht den Unterschied: Bei 5’000 CHF monatlichem Umsatz komplett über die AMEX sammeln Sie 3’000 Meilen pro Monat – das sind 36’000 Meilen jährlich. Mit der Mastercard? Nur 15’000 Meilen. Die Differenz von 21’000 Meilen entspricht ungefähr einem Business Class Flug innerhalb Europas.

Der Willkommensbonus: 20’000 Meilen zum Start

Aktuell erhalten Neukunden 20’000 Miles & More Meilen als Willkommensbonus plus einen 300 CHF Fluggutschein von SWISS. Das Timing ist entscheidend: Der Bonus wird in der Regel 8 Wochen nach Kartenerhalt gutgeschrieben.

Was bedeuten 20’000 Meilen konkret? Hier einige realistische Einlösungsmöglichkeiten:

  • Economy Flug Europa: Zürich – Barcelona ab 15’000 Meilen (einfach)
  • Business Class Kurzstrecke: Zürich – Frankfurt ab 18’000 Meilen
  • Anteil Langstrecke: Etwa 18% eines Business Class Fluges USA (ca. 112’000 Meilen total)

Der 300 CHF Fluggutschein funktioniert anders als die Meilen – er ist direkt mit Ihrer Buchung bei SWISS verrechenbar und hat eine Gültigkeit von 12 Monaten ab Ausstellung. Wichtig: Der Voucher gilt nur für SWISS-Flüge, nicht für Partner-Airlines.

SWISS First Class Check-in: Der exklusive Vorteil

Jetzt wird es interessant. Der wohl exklusivste Vorteil des Platinum Duos ist der Zugang zum SWISS First Class Check-in Schalter. Unabhängig von Ihrer gebuchten Reiseklasse.

Sie fliegen Economy nach London? Checken Sie am First Class Schalter ein. Keine langen Warteschlangen, keine gestressten Familien vor Ihnen, kein Gedränge. Pure Effizienz.

Aber – und das ist wichtig – dieser Vorteil gilt nur unter bestimmten Bedingungen. Ihr Flug muss eine SWISS Flugnummer tragen UND mit einem SWISS Flugzeug durchgeführt werden. Codeshare-Flüge mit Partnern? Funktioniert nicht.

An Flughäfen ohne First Class Desk (kleinere Destinationen) dürfen Sie stattdessen den Business oder Priority Schalter nutzen. Immer noch besser als die Standard-Economy-Warteschlange.

Aus eigener Erfahrung: Dieser Vorteil allein spart bei regelmässigen SWISS-Flügen erheblich Zeit. Gerade am Zürich Flughafen während Hauptreisezeiten kann der Unterschied zwischen 5 Minuten (First Class) und 45 Minuten (Economy Check-in) liegen.

Die Versicherungen im Detail: Was ist wirklich abgedeckt?

Für 700 CHF Jahresgebühr erwarten Sie zurecht ein umfassendes Versicherungspaket. Die Platinum liefert. Hier die sieben Hauptversicherungen mit ihren tatsächlichen Deckungssummen:

1. Verkehrsmittel-Unfallversicherung (bis 1’000’000 CHF)

Deckt Invalidität oder Tod bei Unfällen während der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Die Deckung gilt weltweit, solange Sie die Reise mindestens zu 51% mit Ihrer Platinum Karte bezahlt haben.

Was viele nicht wissen: “Verkehrsmittel” umfasst nicht nur Flugzeuge und Züge, sondern auch Taxis, Busse und sogar Skilifte. Breit gefasst.

2. Mietwagen-Vollkaskoversicherung (bis 80’000 CHF)

Das ist der Gamechanger für häufige Mietwagen-Nutzer. Die Versicherung deckt Schäden am Mietfahrzeug vollständig ab – Sie können bei der Autovermietung auf die teuren CDW/LDW Zusatzversicherungen verzichten.

Einsparung pro Anmietung? Zwischen 100 und 200 CHF, je nach Land und Fahrzeugkategorie. Bei nur drei Anmietungen pro Jahr haben Sie bereits 300-600 CHF gespart – fast die gesamte Jahresgebühr amortisiert.

Wichtig: Die Versicherung greift nur, wenn Sie den Mietwagen komplett mit Ihrer Platinum Karte bezahlen. Teilzahlungen oder andere Zahlungsmittel deaktivieren den Schutz.

3. Reiseannullations- und Reiseabbruchversicherung (bis 15’000 CHF)

Deckt nicht genutzte Reiseleistungen bei schwerer Krankheit, Unfall oder anderen wichtigen Gründen. Auch hier: Mindestens 51% der Reisekosten müssen mit der Karte bezahlt worden sein.

15’000 CHF Deckung reicht für die meisten privaten Reisen aus. Für sehr teure Luxusreisen oder Langzeitaufenthalte könnte die Summe knapp werden – dann empfiehlt sich eine separate Reiseversicherung.

4. Auslandsreise-Heilungskosten (bis 10’000 CHF)

Übernimmt medizinische Behandlungskosten im Ausland. 10’000 CHF klingen viel, können aber bei schweren Notfällen in Ländern ohne Abkommen mit der Schweiz (z.B. USA) schnell aufgebraucht sein.

Mein Tipp: Für Reisen in die USA oder andere Hochpreis-Länder zusätzlich eine Auslandskrankenversicherung abschliessen. Die Platinum-Versicherung ist eine gute Basis, aber nicht immer ausreichend für alle Szenarien.

5. Such-, Rettungs- und Bergungskosten (bis 60’000 CHF)

Deckt Kosten für Such- und Rettungsaktionen – relevant für Bergsteiger, Skifahrer oder Abenteuerreisende. 60’000 CHF sind hier deutlich grosszügiger als bei den meisten Standard-Kreditkarten.

6. Reisekomfort-Versicherung

Zwei Komponenten: Erstens, Verpflegung und Hotel bei Flugverspätungen, Annullierungen oder verpassten Anschlussflügen bis 150 CHF. Zweitens, Ersatz von Kleidung und Hygieneartikeln bei Gepäckverspätung ab 6 Stunden bis 700 CHF.

Besonders die Gepäckverspätungs-Komponente ist Gold wert bei Langstreckenflügen. Ihr Koffer kommt nicht an, Sie brauchen dringend frische Kleidung und Toilettenartikel – die Versicherung übernimmt.

7. Shopping-Versicherung (bis 2’000 CHF)

Schützt gekaufte Artikel bei Diebstahl, Zerstörung oder Beschädigung innerhalb von 90 Tagen nach Kauf. Die Ware muss mit der Platinum Karte bezahlt worden sein.

2’000 CHF pro Schadensfall sind fair, decken aber keine besonders teuren Einzelstücke wie Schmuck oder High-End-Elektronik komplett ab. Für solche Käufe empfiehlt sich eine separate Versicherung.

SIXT Platinum Status: Mehr als nur Rabatt

Als Platinum Karteninhaber erhalten Sie automatisch den SIXT Platinum Status. Was bringt das konkret?

Drei Hauptvorteile stechen heraus. Erstens: 15% Rabatt auf Mietwagen (SIXT Rent a Car) und 20% auf LKW-Anmietungen (SIXT Rent a Truck). Bei einer durchschnittlichen Wochenendmiete von 400 CHF sparen Sie 60 CHF – bei vier Anmietungen pro Jahr bereits 240 CHF.

Zweitens: Die SIXT App ermöglicht direktes Abholen des Fahrzeugs ohne Warteschlange am Schalter. Fahrzeug über die App aufschliessen, einsteigen, losfahren. Enorme Zeitersparnis gerade bei Business-Trips.

Drittens – und das ist der unterschätzte Bonus: 4-Stunden-Mobilitätsgarantie im Pannenfall. Tank leer? Panne? SIXT organisiert innerhalb von 4 Stunden Ersatz. Auch bei selbstverschuldeten Ereignissen. Das ist nicht Standard in der Branche.

Plus: Sie sammeln doppelte Meilen auf alle SIXT-Umsätze – sowohl Mietwagen als auch SIXT Ride Fahrten. Eine 500 CHF Mietwagenrechnung bringt nicht die üblichen 125 Meilen, sondern 250 Meilen. Kleiner Bonus, summiert sich aber.

Miles More Kreditkarte Vergleich: Classic vs Gold vs Platinum

Jetzt die entscheidende Frage: Brauchen Sie wirklich die Platinum, oder reicht Gold oder gar Classic?

Hier die harten Fakten in der Übersicht:

MerkmalClassic DuoGold DuoPlatinum Duo
Jahresgebühr120 CHF220 CHF700 CHF
Willkommensbonus12’000 Meilen15’000 Meilen20’000 Meilen
AMEX Sammelrate1 Meile / 2 CHF2 Meilen / 2 CHF2,4 Meilen / 2 CHF
Mastercard/Visa Rate1 Meile / 2 CHF1 Meile / 2 CHF1 Meile / 2 CHF
First Class Check-inNeinNeinJa
Mietwagen-VollkaskoNeinNeinJa (80’000 CHF)
Reiseannullation7’500 CHF10’000 CHF15’000 CHF
SIXT StatusGoldGoldPlatinum

Die Zahlen zeigen: Der Sprung von Classic zu Gold lohnt sich bereits ab moderaten Umsätzen. Der Unterschied in der AMEX-Sammelrate (1 Meile vs 2 Meilen pro 2 CHF) bedeutet bei 40’000 CHF Jahresumsatz 10’000 zusätzliche Meilen – Gegenwert mindestens 100 CHF bei konservativer Bewertung von 1 Rappen pro Meile.

Die Mehrkosten von Gold zu Classic? 100 CHF. Also: Break-Even bereits bei 40’000 CHF Jahresumsatz, was 3’333 CHF monatlich entspricht. Für die meisten Haushalte realistisch.

Platinum hingegen ist eine andere Liga. Die höhere Sammelrate (2,4 vs 2 Meilen) liefert bei 40’000 CHF nur 4’000 zusätzliche Meilen jährlich – Gegenwert 40-80 CHF. Dafür zahlen Sie aber 480 CHF mehr Jahresgebühr als beim Gold Duo.

Wann lohnt sich Platinum wirklich?

Die Platinum rechtfertigt ihre Kosten durch das Gesamtpaket – nicht durch die Sammelrate allein. Sie lohnt sich in folgenden Szenarien:

  • Hohe Umsätze: Ab 80’000-100’000 CHF Jahresumsatz wird der Meilenunterschied relevant
  • Häufige SWISS-Flüge: First Class Check-in spart Zeit und Nerven – schwer in CHF zu bewerten, aber wertvoll
  • Regelmässige Mietwagen: 3+ Anmietungen pro Jahr mit Vollkasko-Einsparungen von 300-600 CHF
  • Versicherungsbedarf: Wer separate Reiseversicherungen vermeiden will, findet hier ein Komplettpaket

Für alle anderen ist das Gold Duo wahrscheinlich das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Es bietet soliden Versicherungsschutz, gute Sammelraten und kostet nur 220 CHF jährlich.

Meilenschutz und Gültigkeit: Keine Panik mehr

Miles & More Meilen verfallen normalerweise nach 36 Monaten ohne Aktivität. Ärgerlich, wenn Sie gerade dabei waren, für einen Business Class Langstreckenflug zu sparen.

Die Platinum (wie auch Gold und Classic) schützt Ihre Meilen vor dem Verfall – solange Sie die Karte aktiv nutzen. Konkret bedeutet das: Sie müssen mindestens einen meilenfähigen Umsatz pro Monat tätigen.

Was zählt als “meilenfähig”? Praktisch alle normalen Kartenzahlungen – Einkäufe, Online-Shopping, Restaurants, Tankstellen. Ausgenommen sind Bargeldbezüge, Gebühren, Zinsen und Glücksspiel.

Mein Trick für garantierten monatlichen Umsatz: Ein Netflix, Spotify oder anderes Abo über die Karte laufen lassen. 15-20 CHF monatlich reichen aus, um das gesamte Meilenkonto aktiv zu halten. Setzen Sie es und vergessen Sie es.

Wichtig: Der Meilenschutz gilt für ALLE Ihre Miles & More Meilen – nicht nur die gesammelten Karten-Meilen. Auch Flugmeilen von SWISS, Lufthansa oder Star Alliance Partnern werden geschützt. Das macht die Karte auch für Vielflieger interessant, die primär durch Flüge sammeln.

Die versteckten Kosten: Was Sie wissen müssen

700 CHF Jahresgebühr sind offensichtlich. Aber es gibt weitere Kosten, die oft übersehen werden.

Fremdwährungsgebühr: 2,5% bei jeder Auslandszahlung

Jede Zahlung in fremder Währung kostet 2,5% Bearbeitungsgebühr. Bei einem zweiwöchigen USA-Urlaub mit 3’000 CHF Ausgaben sind das 75 CHF an Gebühren. Bei mehreren Auslandsreisen pro Jahr summiert sich das.

Für intensive Auslandsnutzer gibt es bessere Alternativen wie die Wise Debitkarte oder Revolut – beide mit deutlich günstigeren Fremdwährungskonditionen. Die Platinum ist primär eine Schweizer Karte für Schweizer Ausgaben.

Bargeldbezüge: 4% Gebühr, mindestens 10 CHF

Geldautomaten sind teuer. Ein 200 CHF Bezug kostet 10 CHF Gebühr (das Minimum). Bei 500 CHF wären es bereits 20 CHF. Nutzen Sie Ihre Hauptbankkarte für Bargeld, nicht die Platinum.

Teilzahlungsoption: 13% Effektivzins

Die Platinum bietet eine Teilzahlungsoption – sprich: Sie können Ihre Rechnung in Raten begleichen. Klingt praktisch, ist aber teuer. Der effektive Jahreszins liegt bei 13%. Zum Vergleich: Ein Konsumkredit bei der Bank kostet häufig nur 5-8%.

Meine klare Empfehlung: Nutzen Sie diese Option NIEMALS. Zahlen Sie die Rechnung immer vollständig und fristgerecht. Sonst wird aus Ihrer Premium-Meilenkarte schnell eine teure Schuldenfalle.

Mahngebühren: 30 CHF pro Mahnung

Rechnung nicht bezahlt? 30 CHF Mahngebühr. Plus dann natürlich die 13% Zinsen. Vermeiden Sie das durch pünktliche Zahlung oder richten Sie einen LSV (Lastschriftverfahren) ein.

American Express Selects: Zusätzliche Vorteile nutzen

Als Platinum-Inhaber erhalten Sie Zugang zu American Express Selects – einem Programm mit wechselnden Angeboten bei Hotels, Restaurants und Einzelhändlern.

Die Vorteile variieren, typische Beispiele umfassen 15-20% Rabatt bei teilnehmenden Hotels, kostenlose Vorspeisen oder Desserts in ausgewählten Restaurants, oder Guthaben bei bestimmten Online-Shops.

Klingt nett, ist aber nicht der Hauptgrund für die Karte. Die Angebote sind oft geografisch limitiert und ändern sich häufig. Sehen Sie es als Bonus, nicht als Kaufargument.

Was wirklich funktioniert: Hotels in grösseren Schweizer Städten (Zürich, Genf, Basel) haben häufig gute Selects-Angebote. Vor Geschäftsreisen lohnt sich ein Blick in die AMEX App.

So maximieren Sie Ihre Meilenausbeute

Sie haben die Karte – jetzt geht es darum, das Maximum herauszuholen. Hier fünf konkrete Strategien:

1. AMEX für alles Grosse, Mastercard nur als Backup

Die 2,4 vs 1 Meile Differenz ist massiv. Nutzen Sie konsequent die AMEX für: Hotelbuchungen, Flüge, Online-Shopping, grössere Einzelhandels-Einkäufe, Restaurants die AMEX akzeptieren.

Die Mastercard nur bei: Geschäften ohne AMEX-Akzeptanz, Ausland wo AMEX schwach ist, kleineren Läden.

2. Grosse Ausgaben konzentrieren

Renovierung geplant? Neue Küche? Hochzeit? Nutzen Sie die Platinum für alle möglichen Zahlungen. Eine 30’000 CHF Renovierung über die AMEX bringt 18’000 Meilen – fast ein Business Class Flug USA.

3. SIXT immer bevorzugen

Bei Mietwagen sammeln Sie doppelt: Die normalen Karten-Meilen PLUS zusätzliche Miles & More Partner-Meilen. Eine 500 CHF SIXT-Miete bringt 250 Karten-Meilen plus weitere 250-500 Meilen durch das Partner-Programm. Total: 500-750 Meilen statt üblicher 125 Meilen.

4. Geschäftsausgaben clever nutzen

Selbstständig oder mit Firmenkarte? Viele Unternehmen erlauben private Prämienprogramme, solange die Abrechnung korrekt erfolgt. Klären Sie das mit Ihrer Firma – Business-Ausgaben können Ihre Meilenausbeute vervielfachen.

5. Timing der grossen Käufe

Sie brauchen bestimmte Meilen für einen konkreten Flug? Planen Sie grössere Ausgaben strategisch VOR der Buchung. Lieber den neuen Laptop im Januar kaufen, wenn Sie im Februar den Prämienflug buchen wollen.

Wie beantrage ich die SWISS Miles & More Platinum?

Der Antragsprozess läuft komplett online ab und dauert unter 10 Minuten. So geht’s:

Schritt 1: Besuchen Sie die Swisscard-Website und wählen Sie “SWISS Miles & More Platinum Duo”.

Schritt 2: Geben Sie Ihre E-Mail und Mobilnummer ein – Sie erhalten einen Bestätigungscode.

Schritt 3: Füllen Sie das Antragsformular aus. Benötigt werden: Personalien (Name, Geburtsdatum, Adresse), Beschäftigungssituation und Einkommen, bestehende Kontoverbindung für Lastschrift.

Schritt 4: Legitimation per Video-Ident oder PostIdent (je nach Option).

Schritt 5: Bonitätsprüfung durch Swisscard – dauert wenige Minuten. Die Limite wird individuell festgelegt, maximal 80’000 CHF monatlich.

Schritt 6: Bei Genehmigung erhalten Sie die Karten per Post innerhalb von 7-10 Werktagen.

Wichtige Voraussetzungen für die Genehmigung: Wohnsitz in der Schweiz, Mindestalter 18 Jahre, geregeltes Einkommen, positive Bonität (keine laufenden Betreibungen).

Die erste Jahresgebühr wird häufig reduziert – aktuell oft 350 CHF statt 700 CHF im ersten Jahr. Achten Sie auf aktuelle Aktionen auf der Swisscard-Website.

Alternativen zur Platinum: Wann passen andere Karten besser?

Die Platinum ist nicht für jeden die optimale Wahl. Hier drei starke Alternativen:

SWISS Miles & More Gold Duo (220 CHF/Jahr)

Für die meisten Schweizer Haushalte das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sammelrate von 2 Meilen pro 2 CHF auf der AMEX ist solide, Versicherungspaket deckt Basis-Reisebedürfnisse ab, kein First Class Check-in aber SIXT Gold Status.

Passt wenn: Ihr Jahresumsatz unter 80’000 CHF liegt, Sie gelegentlich fliegen aber kein Hardcore-Vielflieger sind, 220 CHF akzeptabel aber 700 CHF zu viel sind.

American Express Platinum Schweiz (~700 CHF/Jahr)

Ganz andere Philosophie: Membership Rewards statt Miles & More, flexiblere Punkteeinlösung, Zugang zu Flughafen-Lounges weltweit, Priority Pass inklusive.

Passt wenn: Sie Flexibilität bei der Punkteeinlösung schätzen, Lounge-Zugang wichtiger ist als First Class Check-in, Sie nicht ausschliesslich Star Alliance fliegen.

Cornèrcard Miles & More Gold (ähnlich wie Swisscard Gold)

Direkter Konkurrent zum Swisscard Gold mit vergleichbarem Leistungspaket. Manchmal bessere Aktionen oder höhere Willkommensboni.

Passt wenn: Sie Alternativen zu Swisscard suchen, aktuell bessere Konditionen bei Cornèrcard laufen, Sie bereits andere Cornèrcard-Produkte nutzen.

7 häufige Fehler bei der Platinum-Nutzung

Fehler Nummer eins: Die Mastercard für grosse Ausgaben nutzen statt der AMEX. Sie verschenken damit die Hälfte Ihrer potentiellen Meilen.

Fehler Nummer zwei: Bargeldbezüge mit der Karte. Die 4% Gebühr (min. 10 CHF) machen Bargeld extrem teuer. Nutzen Sie Ihre Hauptbankkarte.

Fehler Nummer drei: Auslandsreisen ohne Gedanken an die 2,5% Fremdwährungsgebühr. Bei häufigen Auslandsaufenthalten kann sich eine zusätzliche Wise oder Revolut Karte lohnen.

Fehler Nummer vier: Die Mietwagen-Vollkasko nicht nutzen. Viele zahlen trotz inkludierter Versicherung die teure CDW bei der Autovermietung – aus Unwissenheit.

Fehler Nummer fünf: Meilen zu früh einlösen. Sammeln Sie lieber länger und gönnen Sie sich einen hochwertigen Prämienflug statt mehrerer Economy-Kurzstrecken. Der “Value per Mile” ist bei Premium-Einlösungen deutlich höher.

Fehler Nummer sechs: Nicht mindestens 13 Monate warten. Die Willkommensboni verfallen, wenn Sie die Karte vor Ablauf von 13 Monaten kündigen. Selbst wenn Sie merken, dass die Karte nicht passt – warten Sie bis Monat 14.

Fehler Nummer sieben: Die Versicherungsbedingungen nicht kennen. Viele Versicherungen greifen nur, wenn Sie mindestens 51% der Reisekosten mit der Karte bezahlt haben. Teilzahlungen können den Schutz deaktivieren.

Fazit: Für wen lohnt sich die Platinum wirklich?

Die SWISS Miles & More Platinum ist eine hervorragende Kreditkarte – für die richtige Zielgruppe.

Sie lohnt sich klar für: Vielflieger mit SWISS als Hauptairline und hohen Ausgaben (80’000+ CHF jährlich), Mietwagen-Intensivnutzer (3+ Anmietungen pro Jahr), Reisende die umfassenden Versicherungsschutz schätzen, Menschen denen der First Class Check-in wertvolle Zeit spart.

Sie passt weniger gut für: Gelegenheitsreisende mit geringen Kartenumsätzen, Personen mit hauptsächlich Auslandsausgaben (wegen 2,5% Gebühr), Budget-orientierte Meilen-Sammler die Kosten minimieren wollen.

Meine ehrliche Einschätzung nach Analyse aller Zahlen: Die Gold-Variante bietet für 90% der Schweizer Haushalte das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Platinum ist eine Premiumkarte für Premiumnutzer – und das völlig zu Recht.

Wenn Sie zu diesen 10% gehören, die von allen Vorteilen profitieren können, ist die Platinum eine ausgezeichnete Investition. Die 700 CHF amortisieren sich durch Meilenwert, Versicherungs-Einsparungen und Zeitgewinn.

Für alle anderen: Schauen Sie sich das Gold Duo an. Solide Sammelrate, gutes Versicherungspaket, faire Kosten. Manchmal ist weniger mehr.

Häufig gestellte Fragen zur SWISS Miles & More Platinum

Posts relacionados

Ver mais